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Topf-Platte in externes Gehäuse
Verfasst: Di 24. Jan 2006, 16:56
von George VII
Hallo,
habe zwar gesucht, aber nicht gefunden.
Deshalb hier bei Euch Hardware-Profis nochmals nachgefragt
Hat jemand einen Tipp ob es funktioniert, die Festplatte von einem Topf4000 in ein externes USB/Firewire-Gehäuse einzubauen und am Rechner gefahrlos (!) anzustöpseln, um sie mit TFTool auszulesen ?
Habe erst mal am Rechner (PIV, XP SP2) den Autoscan für alle Medien (Festplatten, CDs, USB-Sticks) in der Registry ausgeschaltet. Dennoch blinkt die LED vom Festplattengehäuse kurz, wenn ich die Festplatte einstecke bzw. die eingesteckte Festplatte (während der Rechner an ist) anschalte. Wenn die Platte gleich schon beim Rechnerstart an ist, schein der Zugriff (? falls das wiklich einer ist) noch länger zu dauern.
Könnte das für die Topf-Platte (bzw. deren Dateisystem) schon tödlich sein ?
Gibt's eine Lösung ?
Ich habe nur einen Laptop und einen Discount-PC ohne Platz zum Einbau eines 5.25" Wechselrahmens. Daher bei mir nur die Möglichkeit der externen Festplatte über FIREWIRE oder USB2.0
Gruß,
George VII
Verfasst: Di 24. Jan 2006, 17:13
von TheHorse
Natürlich ist eine solche Lösung problemlos möglich.
Ein kurzer Zugriff auf die Platte beim Einschalten ist erforderlich, damit die Platte als solche am Controller erkannt wird. Wenn Windows später beim kurzen Zugriff ein bekanntes Dateisystem findet, dann versucht es, der Platte einen Laufwerksbuchstaben zuzuweisen. Demzufolge dauert der Zugriff dann etwas länger. Bei Topfieldplatten gibt Windows schnell auf, denn es findet kein bekanntes Dateisystem. Demzufolge flackert die LED eigentlich nur minimal auf.
Was du auf keinen Fall machen darfst: Im Diskmanager der Topfieldplatte eine Windows-Signatur aufbrennen oder einen Laufwerksbuchstaben mit Gewalt zuordnen.
Steck die Platte an, starte dein TFtool und es ist gut.
Verfasst: Mi 25. Jan 2006, 10:48
von George VII
OK, werde es so versuchen.
Danke für die klare Antwort

:
Gruß,
George VII
Alles klar, hat letztlich funktioniert
Verfasst: Mi 22. Feb 2006, 13:36
von George VII
Hallo,
sollte noch das Ergebnis durchgeben, um den Thread abzuschließen ...
Hatte die Topf4000-Platte also im externen USB2.0/Firewire-Gehäuse eingebaut und an den Rechner angeschlossen. Mit TFtool konnte ich wahrlich problemlos die TTF-Dateien vom Topf auf den Rechner kopieren.
Allerdings waren nicht alle Dateien erreichbar, ein Teil war 'obsolet'. Nach meinen ganzen Tests und auch über einen weiteren Thread hier im Forum war das Ergebnis, dass das externe Gehäuse den Datenzugriff auf die ersten 128GB der 160GB-Platte beschränkte. Ein 'Einbau' im Rechner machte dann komplett alle Dateien zugänglich.
Mittlerweile demuxe ich die TTF-Dateien mit
ProjectX und muxe sie wieder mit
mplex zu einer MPG-Datei, die von
Video DeLuxe problemlos eingelesen und ohne erneutes Rendern inkl. Disk-Menü gebrannt wird.
Danke an alle Helfer !
Gruß,
George VII
Verfasst: Mi 22. Feb 2006, 14:04
von Sigittarius-E
dass das externe Gehäuse den Datenzugriff auf die ersten 128GB der 160GB-Platte beschränkte.
Sicher 128 und nicht 137GB?
137GB ist nämlich die Grenze wenn der IDE Controller den 48bit LBA Modus nicht unterstützt.
Verfasst: Mi 22. Feb 2006, 15:54
von George VII
Sigittarius-E hat geschrieben:Sicher 128 und nicht 137GB?
137GB ist nämlich die Grenze wenn der IDE Controller den 48bit LBA Modus nicht unterstützt.
Hallo Sigittarius-E !
Den besagten anderen Thread inklusive der dabei erhaltenen Meldungen kannst Du hier nachlesen:
viewtopic.php?t=1239
Wegen der '128GB' in der Fehlermeldung hatte ich dies einfach so übernommen. Den genauen Grenzwert kenne ich nicht, könnte aber durchaus 137GB betragen. Bei meiner
160GB-Platte wurde mir ja auch gemeldet, es seien nur 128 von
171GB erreichbar.
Kommt diese Beschränkung vom USB-Controller im Rechner oder vom Controller im externen Gehäuse ?
Gruß,
George VII
Verfasst: Mi 22. Feb 2006, 16:40
von jkIT
128 GB und 137 GB sind im Prinzip beide richtig, je nachdem, wie man rechnet.
In der IT-Branche wird eher mit den "binären" GB gerechnet (2 hoch 30)
=> 128 *2^30 = 137.438.953.472 Bytes
Aus der Marketing Branche kommen die "dezimalen" GB (Milliarden Bytes). Klingt einfach mehr.
Die Beschränkung wird wohl eher im Controllen, bzw. dessen Firmware liegen.
Verfasst: Mi 22. Feb 2006, 17:36
von Sigittarius-E
Die Beschränkung bzw. der Support des 48bit LBA Modus ist sowohl hardwareseitig (Controller/Chipsatz) als auch softwareseitig (Windows 2k ab SP3 und XP ab SP2).